Zweitwohnsitz, private Spa oder Home-Office im Grünen: Gartenhäuser punkten mit echten Wohnqualitäten

Lange Zeit fristeten sie ein bescheidenes Dasein als Stauraum für Werkzeug und Geräte. Die neue Generation der Gartenhäuser punktet dagegen mit funktionaler Ausstattung und echten Wohnqualitäten.

Den Sommer mit Familie und Freunden im Garten verbringen, grillen und danach gemeinsam am Tisch zusammensitzen. Oder im Winter, wenn es richtig ungemütlich ist, sich behaglich ein-igeln und die wohlige Wärme genießen.

BHW Bausparkasse/Hausgesund/karibu

BHW Bausparkasse/Hausgesund/karibu

Neue Wohnperspektiven

Gartenhäuser dienen heute zunehmend auch wohnlichen Zwecken, denn sie sind komfortabel und technisch hochwertig ausgestattet. Die Bandbreite reicht vom schlichten Kubus mit großen Fensterfronten bis zum bunten Holzhaus im romantischen Stil. Ob als Zweitwohnsitz auf dem eigenen Grundstück, als private Spa mit Sauna, als Home-Office mit Blick ins Grüne oder der Hobbyraum für ambitionierte Heimwerker – wenn die eigene Immobilie den Raum für solchen Zusatznutzen nicht bietet, kann der Weg in den eigenen Garten führen und hier ganz neue Wohnperspektiven eröffnen.

Bei der Planung zu beachten

Bei der Planung eines Gartenhauses ist allerdings zu beachten, dass man auch auf dem eigenen Gartengrundstück nicht nach Lust und Laune bauen darf. Vielmehr sind die Vorschriften des öffentlichen Baurechts zu beachten. Illegal errichteten “Schwarzbauten” droht unter Umständen, dass sie wieder abgerissen werden müssen. Die Gartenhaus Baugenehmigung Niedersachsen besagt, dass Gartenhäuser und Vorbauten ohne Toiletten, Aufenthaltsräume und Feuerstätten genehmigungsfrei sind. Jedoch ist zu beachten, dass 40 Kubikmeter umbauter Raum (20 Kubikmeter außerhalb von Wohngegenden) als Obergrenze angegeben sind. Ferner dürfen diese Räumlichkeiten nicht als Ausstellungs- oder Verkaufsraum zur kommerziellen Nutzung dienen. Wer ein Gartenhaus plant, sollte sich am besten den Rat von Architekten oder Handwerksfachbetrieben holen oder mit dem Plan oder Prospekt zur Behörde gehen und die genauen Vorschriften erfragen. In Sachen Finanzierung lohnt sich ein Informationsgespräch mit Kreditinstituten oder Bausparkassen. Dazu Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse: „Wenn Gartenhäuser wohnwirtschaftlichen Zwecken dienen, kann die Finanzierung über einen Bausparvertrag möglich sein“.

Über den Autor