Zauberhafte Magnolien

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Es gibt etwa 230 Magnolienarten. In gut sortierten Baumschulen findet man verschiedene Wuchsformen und -größen sowie Blütenfarben von Weiß, Rosa, Weinrot bis Gelb. Foto: BdB

Der deutsche Name Magnolie ist abgeleitet von dem botanischen Namen der Gattung Magnolia. Sie umfasst etwa 230 Arten, die aus Ostasien und Amerika stammen. Die Gattung wurde nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol (1638-1715) benannt.

Das Spektrum der Magnolien reicht von kleinen Sträuchern, über mittelgroße, wie die Sternmagnolie (Magnolia stellata), bis hin zu majestätischen Bäumen, die in Stadtparks eindrucksvolle Frühlingsboten sind. Baumschulen unterscheiden in früh blühende (März/April) und im späten Frühling blühende (April/Mai) sowie sommerblühende Arten (Juni/Juli).

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Das Spektrum der Magnolien reicht von kleinen Sträuchern, über mittelgroße, wie die Sternmagnolie (Magnolia stellata), bis hin zu majestätischen Bäumen. Foto: Maja Dumat / pixelio.de

Insbesondere die frühblühenden Arten werden als Gartenschmuck geschätzt, da sie ihre Blüten noch vor dem Laub zeigen – und deshalb im besten Sinne auffällig sind. Eine Besonderheit ist die Immergrüne Magnolie, die viele aus Urlauben im Mittelmeerraum, aber auch aus milden Lagen in Süddeutschland als Garten- und Parkbaum kennen. Sie wird bis zu 25 Meter hoch und trägt weiße, angenehm duftende Blüten, die zu den größten Baumblüten überhaupt zählen. Kein Zufall, dass sie mit botanischem Namen Magnolia grandiflora heißt: Ihre Blüten sind 15 bis 30 Zentimeter breit. Für große Gärten in mildem Klima bzw. geschützter Lage sind Immergrüne Magnolien ein echtes Highlight, aber es gibt noch viel mehr: In gut sortierten Baumschulen findet man eine größere Auswahl an Magnolienarten und zahlreiche Magnolien-Hybriden, die aus gärtnerischer Kultur hervorgegangen sind. Sie werden nach Merkmalen wie Wuchsform und -größe sowie Blütenfarbe angeboten – Magnolien tragen weiße, rosafarbene, weinrote oder sogar gelbe Blüten. Die bestmögliche Beratung über die richtige Magnolie für den richtigen Platz im Garten gibt es in einer Baumschule.

Tipp vom Profi: Das zeitige Frühjahr ist die beste Zeit, Magnolien zu pflanzen. Perfekt stehen sie an einem sonnigen Standort mit leicht feuchtem, humusreichem Boden. Das Pflanzloch sollte größer als der Durchmesser des Wurzelballens sein und wird mit Torf oder Kompost aufgefüllt. Gönnen Sie bei der Wahl des Pflanzortes dem Schmuckstück einen freien Stand – am besten ganz prominent im Vorgarten – umso schöner kündigt sich in jedem Frühjahr das Gartenjahr an.

(Quelle: BdB)

Foto auf Übersichtsseite: N. Schmitz / pixelio.de

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