„Trendstudie Smarte Bäder“: Vom Funktions- und Wellnessbad zur multimedialen Erlebniswelt

Künftig wird es im Bad einen gesteigerten Bedarf an Wellness, Komfort, Unterhaltung, Pflegemöglichkeiten und Sicherheit geben. Dies zeigt die im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellte „Trendstudie Smarte Bäder“.

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Die von den befragten Verbrauchern gewünschten und von den Experten bestätigten Nutzervorteile werden das Bad nicht nur attraktiver machen, sondern auch die ausführenden SHK-Fachhandwerker mit den beteiligten Partnergewerken vor neue Aufgaben stellen.

„In naher Zukunft wird sich das Bad so wie wir es noch als Funktions- oder Wellnessbad kennen, zu einer multifunktionalen und multimedialen Erlebniswelt über alle Altersstufen hinweg entwickeln“, erklärt ZVSHK-Präsident Manfred Stather.

„Im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel beobachten wir schon seit einigen Jahren die veränderten Anforderungen an das Bad. Jetzt erwarten wir im Zuge der rasanten Digitalisierung unserer Gesellschaft regelrechte Megatrends fürs Bad, die heute noch wie Zukunftsmusik klingen, die wir aber als SHK-Verbandsorganisation mit der Beratungs- und Installationskompetenz unserer Betriebe entscheidend mitprägen“, begründet Manfred Stather die Zielsetzung der vorgelegten Trendstudie.

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Trend zu Wohnlichkeit, Wellness & Unterhaltung im Bad

Mit Blick auf das Bad als Gesundheitsstandort stehen Aspekte wie Barrierefreiheit, ausreichende Bewegungsflächen, Haltegriffe wo erforderlich, elektrisch in der Höhe verstellbare Sanitärobjekte und andere Assistenzlösungen im Fokus. Darüber hinaus hat die Untersuchung einen deutlichen Trend in Richtung Wohnlichkeit, Wellness und Unterhaltung im Bad aufgezeigt. Angenehme Beleuchtung, Düfte und Musik sind aus dem Bad bald nicht mehr wegzudenken. Hinzu kommt, dass die Verbraucher auch im Bad informiert und unterhalten werden wollen. Neben Radio und Fernsehen wird ebenso das Internet ins Badezimmer einziehen.

Digitale Bedienelemente

Auch bei den klassischen Badezimmerkomponenten wird die Digitalisierung zunehmend einsetzen. Ob Wasserauslaufmenge oder -temperatur in Dusche, Badewanne und Waschbecken, immer häufiger werden digitale Bedienelemente oder APPs auf dem Smartphone die Sanitärtechnik steuern.

„Für das SHK-Fachhandwerk wird es immer wichtiger werden, das Bad als komplett neu auszustattende, multimediale Erlebniswelt zu sehen und zu planen“, urteilt Manfred Stather. Schon heute verfügbare und zukünftige Produkte aus der Licht-, Unterhaltungs-, Pflege-, Hygiene- und Regelungstechnik müssen kundengerecht und nachhaltig geplant sowie professionell vernetzt werden. Die koordinierte Planung der Badinfrastruktur – vor allem mit den benötigten Sanitär- und Stromleitungen hinter der Wand – wird deshalb eine zentrale Rolle spielen.

Denn wenn dies im Zuge einer Badsanierung schon früh mit eingeplant ist, kann die fachgerechte Beratung durch den Badspezialisten vor Ort richtig viel Geld einsparen.

 

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