Tipp: Rosenschnitt zur Forsythienblüte

Ob Strauch-, Wild- oder Edelrose – für eine üppige Blütenpracht im kommenden Sommer heißt es jetzt: Rosenschnitt!

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Foto: BdB

Denn der beste Zeitpunkt für den Hauptschnitt von Rosen ist das Frühjahr, wenn kein längerfristiger Frost mehr zu erwarten ist und die Pflanzen gerade mit dem Austrieb begonnen haben. Baumschulgärtner orientieren sich am Zeitpunkt der Forsythienblüte. Mit einem starken Rückschnitt bewirkt man ein umso stärkeres Wachstum. Ohne Schnitt werden die einzelnen Triebe zwar immer länger, aber auch dünner und kahler. Im unteren Teil bilden sich nur sehr wenig Blüten.

 

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Foto: BdB

Ausnahmen hierbei sind einmal im Jahr blühende Historische Rosen und Rambler. Sie blühen nicht am neuen Austrieb, sondern bilden am letztjährigen Trieb kurze Blütenstiehle. Ein radikaler Schnitt würde hier also zu weniger, anstatt zu mehr Blüten führen.

Genauso wichtig wie das Schneiden ist für Rosen im Frühjahr das Düngen. Damit gibt der Rosenfreund seinen Pflanzen die Nährstoffe, die sie für den Austrieb brauchen.

[Quelle: BdB]

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