Ter­ras­sen­über­da­chung: Auch bei Regen gemütlich draußen sitzen

Ein form­schö­nes, ele­gant gestal­te­tes Ter­ras­sen­dach schützt das Mobiliar und bietet eine gemütliche Erholungszone – auch bei Regenwetter.

Es beginnt zu reg­nen. Has­tig werden Tische abgeräumt, die Sitz­auf­la­gen verstaut und alles flüch­tet in die Räume… Das muss nicht sein.

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© Nelson Park

Die Alter­na­tive, um auch ein­mal bei Regen geschützt und gemüt­lich draußen zu sit­zen, ist das feste Ter­ras­sen­dach mit Verbund-Sicherheitsglas, wie jede Über­kopf­ver­gla­sung oder mit Mehr­fach­stegplat­ten aus PLEXIGLAS ® oder Makro­lon. Das tra­gende Gestell wird meist aus pflege– und war­tungs­ar­men pul­ver­be­schich­te­ten Alu­mi­ni­um­pro­fi­len oder hoch­wer­ti­gen Holz­leim­bin­dern mit ent­spre­chen­dem Holz­schutz (Feuch­tig­keit, UV-Schutz) gefertigt. Pas­send zum Ter­ras­sen­dach kön­nen auch Car­ports und andere Über­da­chun­gen aus den glei­chen Pro­fi­len in glei­chem Stil und glei­cher Farbe gefer­tigt wer­den. So ver­bin­den Sie geho­be­nen Wohn­kom­fort mit stil­vol­ler Gestal­tung Ihres gesam­ten Anwesens.

Das reine Ter­ras­sen­dach – der Frei­sitz nach 3 Sei­ten offen– kann ergänzt wer­den durch Wind­schutz nach den Sei­ten. Das kann in der Regel bei Bedarf spä­ter nach­ge­rüs­tet wer­den. Ver­schie­dene Ange­bote sind auf dem Markt:

  • senk­rechte Mar­ki­sen (Wind– und Sichtschutz)
  • rah­men­lose  Ganzglas-Elemente, fest oder zum Öffnen
  • Fens­ter­ele­mente mit Rah­men, fest oder zum Öffnen

Eines ist jedoch zu beden­ken: Aus der Ter­ras­sen­über­da­chung kann nur dann schritt­weise ein beheiz­ba­rer Win­ter­gar­ten werden, wenn die Kon­struk­tion von vorn­her­ein ther­misch getrennt und mit hoch­wer­ti­ger Iso­lier­ver­gla­sung aus­ge­rüs­tet sowie die Boden­platte mit Wär­me­däm­mung und gegen auf­stei­gende Boden­feuchte isoliert ist.

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© Nelson Park

Leicht las­sen sich moderne Ter­ras­sen­über­da­chun­gen mit einer stim­mungs­vol­len Beleuch­tung, einer Infra­rothei­zung für kühle Abend­stun­den und einer Son­nen­schutz­mar­kise aus­rüs­ten. Das ist in der Errich­tungs­phase mög­lich, lässt sich aber auch pro­blem­los schritt­weise nach­rüs­ten. Für das Ter­ras­sen­dach gibt es, wie auch für den Win­ter­gar­ten ober­halb des Daches und unter dem Dach ange­ord­nete Mar­ki­sen. Bei unter­halb ange­ord­ne­ten Mar­ki­sen muss der Min­dest­ab­stand zur Ver­gla­sung ein­ge­hal­ten wer­den, um einen für das Glas gefähr­li­chen Hit­ze­stau zu vermeiden.

Ist die Nut­zung der Ter­rasse unter der Über­da­chung bei allen Hit­zel­a­gen erfor­der­lich, soll­ten unbe­dingt Dach­öff­nungs­fens­ter vor­ge­se­hen wer­den, da der Hit­ze­stau unter dem Dach in den Hochsommer-Mittagsstunden unbe­hag­lich wer­den kann. Das ist dann aller­dings bei der Pla­nung bereits zu berück­sich­ti­gen, da eine Nach­rüs­tung rela­tiv auf­wen­dig ist.

An Dach­ver­gla­sung und Kon­struk­tion eines Ter­ras­sen­da­ches bzw. einer Ter­ras­sen­über­da­chung sind die glei­chen sta­ti­schen Anfor­de­run­gen ins­be­son­dere bezüg­lich der Schnee­last zu stel­len, wie an Win­ter­gär­ten. Hier muss vor Bil­lig­an­ge­bo­ten gewarnt wer­den, die ele­men­tare Sorg­falt in sta­ti­scher Hin­sicht ver­mis­sen las­sen. Hauseigentümer sollten sich nicht zu Leicht­sinn ver­lei­ten lassen –  die mög­li­chen Per­so­nen– oder Sach­schä­den tref­fen sie.

Mög­li­che RAL-Far­ben

Mach­bar ist vie­les! Erkundigen Sie sich bei den Fachbetrieben, in wel­che Far­ben die tragende Konstruktion eines Terrassendaches lieferbar ist.

[Quelle: BV Wintergarten e.V]

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