Strom für das eigene Haus: Komponenten einer Solarstromanlage

Solarstrom ist eine saubere und effiziente Technologie, die darauf basiert, dass Solarzellen Sonnenlicht in Strom umwandeln. Diese Technik wird auch als Fotovoltaik bezeichnet. Solarstromanlagen sind langlebig und produzieren über einen Zeitraum von 30 Jahren Strom.

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Eine Solarstromanlage besteht aus mehreren Komponenten.

  1. Solarzellen und -module Sobald Licht auf sie fällt, erzeugen sie Strom. Je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Ausbeute. Aber auch bei bewölktem Himmel produzieren die Zellen Strom. Wichtig ist, dass die Dachfläche nicht verschattet wird.
  2. Energiemanager Er informiert zum Beispiel über die Menge des produzierten Sonnenstroms, über den aktuellen Stromverbrauch im Haus und über den Ladezustand der Batterie. Außerdem können Funktionsstörungen der Anlage schneller erkannt werden.
  3. Einspeisezähler – Verbrauchszähler Sie können den Strom komplett ins öffentliche Netz einspeisen oder nur den nicht selbst verbrauchten Überschuss. Der Einspeisezähler zählt jede ans Netz abgegebene Kilowattstunde. Wer einen Teil des selbst produzierten Stroms im eigenen Haus nutzen will, muss einen weiteren Zähler installieren.
  4. Wechselrichter Solarmodule produzieren Gleichstrom, die meisten Elektrogeräte funktionieren aber mit Wechselstrom. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom um. Außerdem sorgt er dafür, dass die Solarmodule den höchstmöglichen Ertrag erzielen und schaltet die Anlage im Fall einer Störung zur Sicherheit ab.
  5. Solarstromspeicher Solarstromanlagen können auch mit Batteriesystemen ausgestattet werden: Tagsüber wird Strom gespeichert, der dann in sonnenarmen Zeiten oder nachts verbraucht werden kann.
  6. Solarstromtankstelle Solarstrom macht mobil: Das eigene Elektrofahrzeug kann an einer Solarstromtankstelle mit umweltfreundlichem Sonnenstrom betankt werden – und wird so zum Solarmobil.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.solartechnikberater.de.

(Quelle: BV Solarwirtschaft)

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