Stapelweise Münzen

Die „D-Mark Einkaufs-Aktion“ von Pro Rinteln und dem Einzelhandel bescherte Wiedersehensfreude und Einkaufspaß zugleich.

RB_D-Mark AktionGleich sackweise brachten manche Kunden die alte Währung in Münzen mit, die dann liebevoll auf den Verkaufstresen aufgereiht wurden.

„Nicht viele Kunden, aber über 2.000 DM eingenommen. Eine Kundin musste 1.700 DM bezahlen und hat ausschließlich mit Hartgeld bezahlt. Ein Kunde hat 40 DM in einem Anzug gefunden und bei uns eingelöst. Insgesamt eine tolle Aktion. Es hat Spaß gemacht, die alte Währung zu sehen“, erzählt Sascha Frisch von Beckmann Elektro. Susanne Steinbeck von der Post-Apotheke berichtet: „Es war eine lustige Aktion, eine Kundin kam mit einer vollen Geldkassette. Es wurde viel mit Hartgeld bezahlt, aber ein 100 Mark-Schein war auch dabei.“

RB_D-Mark Aktion_Hunni_AAuch historische Münzen tauchten aus ihren Verstecken auf, wie bei Sport Fischer. Johannes Böcker berichtet: „Die Aktion wurde gut angenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass noch so viel DM im Umlauf ist. Ein junger Mann bezahlte mit 10 DM-Münzen. Eine davon war von 1914 aus dem Deutschen Reich, die ich leider nicht annehmen konnte. Auch eine 20 Pfennig-Münze aus der DDR war dabei.“ Bei Juwelier Ephesus ging es angesichts der vielen Münzen ganz pragmatisch zu: „Teilweise sind Kunden mit Pfennigstücken gekommen. Eine Kundin sogar mit einem Karton voller Pfennige. Wir haben das Geld gewogen und den Betrag geschätzt, weil es zu aufwendig zum Zählen war.“

Wenn auch nicht in jedem Geschäft, doch bei vielen traf das Fazit von Beate Adalberts genau zu: „Es war bombig! Aus meiner Sicht waren es Zusatzverkäufe, die ohne diese Aktion sicher nicht zustande gekommen wären.“ Tolle Aktion!

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