Solarstrom lohnt sich noch

Die jüngste Reform des EEG hat die Rahmenbedingungen für die Photovoltaik teilweise erheblich verändert. Insbesondere gewerbliche Anwender und Betreiber größerer Solaranlagen mussten sich mit neuen Förderbedingungen und Anforderungen befassen.

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Die bis zum Jahr 2017 auf 40 Prozent der jeweiligen EEG-Umlage ansteigende Belastung des selbst verbrauchten Solarstroms beeinflusst die Rentabilität vieler Geschäftsmodelle. Die verpflichtende Direktvermarktung und die Einführung der Ausschreibungsmodelle für Freiflächenanlagen haben die Branche vor neue Herausforderungen gestellt.

Privatanwender profitieren weiterhin

Privatanwender und Betreiber kleiner Solaranlagen können dagegen weiterhin von auskömmlichen Förderbedingungen profitieren – insbesondere wenn man die eigene Solaranlage sinnvoll mit Speichern und Optimierungen zur Eigenstromversorgung verknüpft.

Fazit: Solarstrom selber nutzen!

Den vor Ort erzeugten Strom selbst zu verbrauchen und damit den Bezug von Netzstrom zu verringern, bietet sich in vielen Situationen an und lohnt sich weiterhin. Am vorteilhaftesten ist das Modell für Nutzer eigener Immobilien beziehungsweise mit eigenen Flächen, die selbst bewohnt werden.

(Quelle: BV Solarwirtschaft)

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