Modernisiertes Traumbad auf 10 m²: Individuelles Raumkonzept dank Vorwandtechnik

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Ein neues Bad nach Maß ist nicht nur im Neubau möglich. Dank zeitgemäßer Vorwandtechnik kann das Traumbad auch im Altbau entstehen – und das selbst bei einem kleinen Grundriss. Entscheidend ist eine gute Planung, die bestenfalls auch künftige Bedürfnisse einbezieht.

Das alte Bad aus den 70eroder 80er-Jahren ist meist mit Waschtisch, WC, Wanne, Spiegelschrank und ein paar Schränken ausgestattet. Das Shampoo steht auf dem Wannenrand und ein alter Küchenhocker dient als Sitzplatz oder zusätzliche Ablagefläche. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, das Putzen ist aufwändig und die olivgrünen, hellblauen oder rosafarbenen Fliesen sind optisch unerträglich geworden. Das muss nicht sein. Bei einer Modernisierung kann dank moderner Technik auch auf rund zehn Quadratmetern eine Wellness-Oase mit vielen Komfortfunktionen entstehen.

Zukünftige Bedürfnisse ergründen

Noch vor der eigentlichen Badplanung ist es ratsam, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden: Wanne, Dusche oder beides? Einzel- oder Doppelwaschtisch? Wie viel Ablagefläche wird benötigt und wofür? Empfehlenswert ist, dass Bauherren nicht nur ihre aktuellen Wünsche betrachten, sondern auch an die Zukunft denken. Ein Bad soll schließlich zwei oder drei Jahrzehnte gefallen und den Nutzern auch im fortgeschrittenen Alter zur bequemen Körperpflege dienen. Eine großzügige Sitzfläche könnte also sinnvoll sein – am besten gleich an die Badumgebung angepasst und somit einfach zu reinigen. Auch eine bodenebene Dusche mit viel Platz und ohne Stolperfallen ist eine Überlegung wert. Nicht zu vergessen das WC: Neben Design-Varianten bietet es heute zusätzliche Funktionen für mehr Komfort und Hygiene. Zum Beispiel berührungslose Spülauslösungen oder Betätigungen mit integrierter Geruchsabsaugung. Eine weitere komfortable Lösung ist das Dusch-WC. Auf Knopfdruck reinigt es den Po mit einem warmen Wasserstrahl und sorgt somit für mehr Frische und Sauberkeit nach der Toilettennutzung.

Funktionen heute planen & morgen einbauen

Gut zu wissen: Nicht alle Funktionen, die sich Bauherren wünschen, müssen sofort eingebaut werden. Vieles kann auch Jahre später nachträglich realisiert werden, wie die Geruchsabsaugung oder das Dusch-WC. Entscheidend ist, dass die dafür notwendige Technik wie ein Stromanschluss oder zusätzliche Wasseranschlüsse bereits in der Vorwand vorgesehen ist. Der Aufwand dafür ist meist gering und spart später das Öffnen der Wand, um Leitungen und Kabel zu verlegen.

Aufgeräumte und großzügige Bäder

Ist der Bedarf an Funktion und Komfort ermittelt, übernimmt ein Bad-Profi die Planung des neuen Bades. Dank Vorwandtechnik kann der Raum völlig neu aufgeteilt werden: Raumhohe oder halbhohe Wände können das Bad in einzelne Zonen gliedern und ermöglichen eine bessere und an den Nutzer angepasste Raumaufteilung. In den Vorwänden ist die gesamte Sanitärtechnik enthalten. Installationsleitungen und Spülkästen – alles verschwindet später hinter den Fliesen, jedoch ohne, dass dafür die gemauerte Wand aufgeschlagen werden muss. Ein weiteres Plus: Die Vorwand schafft neue und nützliche Ablageflächen – so können sich hinter der Wand Einbauschränke oder Spiegel verbergen. Das Bad ist nicht nur einfach zu reinigen, sondern bequem und großzügig.

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(Quelle Text + Fotos: Geberit Vertriebs GmbH)

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