Mehr Zeit für Erholung & Familie: Technik hilft bei der Gartenarbeit

Studien wie der Global Green Space Report, für den Gartenbesitzer aus vier Kontinenten befragt wurden, zeigen, dass viele sich häufiger im Garten aufhalten, als noch vor einigen Jahren. Trotzdem wünschen sich 16 % der deutschen Befragten, generell mehr Freizeit im Garten verbringen zu können. 63 % würden sich über mehr Zeit für ihre Kinder im eigenen Grün freuen. Eine Möglichkeit, um mehr Entspannung und Familienzeit genießen zu können, ist, sich einen Großteil der Gartenarbeit von technischen Hilfsmitteln bzw. dem Landschaftsgärtner abnehmen zu lassen.

Wenn der Rasen automatisch von einem Bewässerungssystem versorgt und von einem Mähroboter gepflegt wird, bleibt für die Besitzer mehr Zeit für die angenehmen Seiten des Gartenlebens.

Automatische Bewässerung

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Foto: BGL

Besonders im Sommer, wenn tagelang Hitze und Trockenheit herrscht, brauchen die Pflanzen im Garten Wasser. Von Hand zu gießen, nimmt viel Zeit in Anspruch und vergeudet zudem das kostbare Nass. Ein professionell eingebautes und optimal eingestelltes Bewässerungssystem reduziert den Wasserverbrauch. Wie viel Feuchtigkeit im Einzelfall benötigt wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Sonneneinstrahlung und Windverhältnisse sind zu berücksichtigen. Frisch gesetzte Gehölze haben einen höheren Wasserbedarf als ältere Bäume und Sträucher. Der Landschaftsgärtner kennt die Bedürfnisse der Pflanzen, berät bei der Auswahl eines geeigneten Bewässerungssystems und stellt dies richtig ein. „Beim Gießen machen viele den Fehler, häufig nur oberflächlich zu wässern. So bilden die Pflanzen kein tiefes Wurzelwerk, das sie bei längeren Trockenperioden mit Feuchtigkeit aus den unteren Bodenschichten versorgen könnte”, erklärt Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Wir empfehlen daher, gründlich und durchdringend zu wässern. Eine automatische Bewässerung lässt sich zum Beispiel auf die frühen Morgenstunden einstellen. Das ist die optimale Zeit, weil dann am wenigsten Wasser verdunstet.”

Mähroboter erspart viel Arbeit

Es ist ein langgehegter Zukunftstraum: Roboter erledigen Arbeiten rund um Haus und Garten. Für die Pflege der Rasenfläche ist dies bereits Realität. Völlig selbstständig mähen die Geräte die Grünfläche. Damit gehört regelmäßiges Mähen, das besonders für Allergiker sehr lästig ist, der Vergangenheit an. Auch das laute Motorengeräusch ist passé: Die Mähroboter funktionieren elektrisch und sind daher sehr geräuscharm. Sie pflegen den Rasen auch dann optimal, wenn die Besitzer im Urlaub oder aus anderen Gründen abwesend sind – dank intelligenter Programmierung. Die Fläche, die der Roboter mähen soll, wird mit einer sogenannten Induktionsschleife markiert. Hierzu wird ein Kabel an den Rändern verlegt. Für die fachgerechte Installation empfiehlt es sich, das Know-how eines Landschaftsgärtners zu nutzen. Die Profis haben Erfahrung mit der Verwendung von Mährobotern und wissen, wie man den Rasen damit in Topform hält.

Das Frühjahr für Einbauten nutzen

Am besten lässt man die technischen Hilfsmittel im Frühjahr einbauen. Um sich lange im Garten aufzuhalten, ist es zu dieser Zeit sowieso meistens noch zu kalt. Da stört es nicht, wenn Landschaftsgärtner Installationsarbeiten ausführen. Außerdem ist die Vegetation noch in der Winterruhe und die Erdarbeiten können ohne Störung der Bepflanzung durchgeführt werden. Wenn wärmere Temperaturen und das frische Grün wieder in die Gärten locken, sind die Profis längst fertig. Die neu eingebaute Technik ist einsatzbereit und kann die gesamte Gartensaison genutzt werden. „Wir erleben immer wieder, dass Kunden dies als lohnende Investition in ihren Garten ansehen”, berichtet Groß „Die Anschaffungskosten rentieren sich schnell. Schließlich erhält man im Gegenzug ein kostbares Gut: mehr Zeit für Erholung und Familie.”

(Quelle: BGL)

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