GTÜ testet Lackversiegelungen: Polymer bringt mehr

Synthetische Versiegelungen als Alternative zum klassischen Autowachs. Mehr Glanz, frischere Farben und Langzeitkonservierung für den Autolack.

Auto_Test_Lackversiegelungen

Foto: Hoffmann/GTÜ

Raus aus der Waschanlage und rein in den unerwarteten Regen. Schon wieder klebt der Straßendreck am Autolack, weil das aufgewirbelte Spritzwasser nicht sauber abperlt. Konservierende Versiegelungen verbessern die hydrophoben Eigenschaften des Lacks. So finden Wassertropfen keinen rechten Halt auf der Karosserie und laufen mit dem gelösten Straßenschmutz schneller wieder ab.

Der neueste Trend sind synthetische Lackversiegelungen auf Polymerbasis, die wirkungsvoller als klassische Autowachse auf dem Blech haften sollen, stärker aushärten und eine höhere Schichtdicke erreichen können. Das macht sie resistenter gegen Waschanlagenbürsten und Chemikalien in Waschzusätzen. So bleiben Glanz und Konservierungswirkung länger erhalten.

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat sechs synthetische Lackversiegelungen geprüft. Auf die vorderen Rängen kamen:

Ÿ“sehr empfehlenswert”: Sonax Xtreme Protect + Shine Hybrid NPT vor Armor All Shield Lackversiegelung

Ÿ “empfehlenswert”: Meguiar’s Mirror Glaze Professional Synthetic Sealant 2.0 und Menzerna Power Lock Ultimate Protection

Ÿ “bedingt empfehlenswert”: Chemical Guys Jet Seal und Chem-Tools Acryshield

 

 

 

 

 

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