Goldenes Jubiläum der Jugendfeuerwehr

Kein Aprilscherz: Am 1. April 1960 wurde in Steinbergen die erste Jugendfeuerwehr im Landkreis gegründet. Viele weitere folgten und jetzt konnte das „Goldene Jubiläum“ der 1964 gegründeten Kreis-Jugendfeuerwehr im Brückentorsaal gefeiert werden. Aktuell wird die Kreis- Jugendfeuerwehr von einem Team um Jan Heinemeier geleitet.

RB_KJFW Schaumburg_KFW_Kkh_VolksenDen Festakt moderierte Guido Scholl vor einer überwältigenden Zahl von Gästen. Deutlich wurde, dass es nicht nur Jugendliche braucht, um eine funktionierende Jugendfeuerwehr (JFW) zu haben. Wichtig sind insbesondere die vielen ehrenamtlichen Betreuer, damit die 1.200 organisierten Jugendlichen im Kreis zur Stange halten.

Wie gut es im Landkreis Schaumburg mit den Jugendwehren und ihrer Dachorganisation läuft, stellte Regierungsbrandmeister Rolf-Dieter Röttger heraus: „Respekt, Lob und Anerkennung!“ Mit Möllenbeck stellt die Kreis-Jugendfeuerwehr außerdem den dreifachen Deutschen Meister von 2009, 2011 und 2013 und Möllenbeck ist auch in Sachen Kinderfeuerwehren ein Vorreiter, denn hier gründete sich die erste Kinderfeuerwehr des Kreises. Mittlerweile sind es 64 Kinderfeuerwehren im Kreis mit rund 800 Kindern. Ihr Können unter Beweis stellten die Kinder der Kinderfeuerwehr Krankenhagen- Volksen mit einem Auftritt auf der großen Brückentorbühne.

RB_KJFW Schaumburg_FarrLandrat Jörg Farr hielt die Festrede und betonte dabei, dass 1.200 Aktive in den Jugendwehren zeigten, dass die JFW eine hohe Attraktivität genieße. Die Jugendwehren stellten 90 Prozent für die Aktivenwehr und sind somit unverzichtbar geworden. In Interviewblöcken kamen dann Vertreter aus Politik und Feuerwehr zu Wort. Alle unterstrichen dabei, wie wichtig eine gute Jugendarbeit für das Fortbestehen der Wehren ist.

Landes-Jugendfeuerwehrwartin Anke Fahrenholz: „Mit 50, so Orwell, hat jeder das Gesicht, das er verdient! Für die Kreis- Jugendfeuerwehr ist dieses Gesicht jung, agil, strukturiert und bestens organisiert!“ Als Gedenken an Frank Lohmann stellte Kreisbrandmeister Klaus- Peter Grote dann den neuen „Frank Lohmann Preis“ vor, der alle zwei Jahre an eine Jugendwehr verliehen wird, die sich in besonderer Weise mit dem Gruppengedanken und der Steigerung der Zusammengehörigkeit verdient macht.

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