CD-Tipp: The Ultimate a-ha – Time And Again

A-ha

Time And Again: The Ultimate a-ha

a-ha - Time And Again: The Ultimate a-ha

a-ha – Time And Again: The Ultimate a-ha

Im vergangenen Jahr feierte die norwegische Popband a-ha ihren 30. Geburtstag. Dazu brachte sie ein neues Studioalbum auf den Markt („Cast In Steel“, 09/2015). Damit hat das Trio seine Hardcore-Fans sowie die Sammler und Nerds bedient, aber keine kommerziellen Luftsprünge absolviert. Diese werden erst in diesem Jahr gemacht, wenn a-ha auf Welttournee gehen. Eine alte Branchenregel lautet, dass zu einer Tournee immer auch ein aktuelles Produkt verfügbar sein sollte. Daher greift das Rhino- Label in die Trickkiste und zaubert eine 35 Songs umfassende Compilation aus dem Ärmel, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Denn zum einen erhält der geneigte Fan eine CD mit 19 sattsam bekannten Hits, die von den Ursprüngen im Jahr 1985 bis zu den aktuellsten Veröffentlichungen reichen. Zum anderen hält „Time And Again: The Ultimate a-ha“ aber auch eine Sammlung von Remix- Tracks bereit, unter denen sich tatsächlich fünf bisher unveröffentlichte Versionen tummeln. Das stellt den eigentlichen Kaufanreiz dar, weil der Hörer ein paar Songs bzw. Versionen findet, die nicht ins alltägliche Programm gehören und totgedudelt sind.

Viel mehr als das gibt „Time And Again: The Ultimate a-ha“ am Ende allerdings auch nicht her. Es steht außer Frage, dass a-ha in ihrer 30-jährigen Geschichte herausragende Singles auf den Markt gebracht und auf ihren Longplayern zusätzlich ein paar weitere großartige Songs versteckt haben. Doch als inzwischen vierte Best-Of- Auswertung ist „Time And Again: The Ultimate a-ha“ einfach nur ein Tribut an den Kommerz und damit so überflüssig wie ein Kropf.

 

 

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