Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben: „Romeo und Julia“

Das Theater für Niedersachsen führt William Shakespeares meistgespielte Tragödie am Mittwoch, 17. Februar um 20.00 Uhr im Rintelner Brückentorsaal auf. Der Vorverkauf läuft!

Aktuell_Romea und Julia_VerankDie berühmteste Liebesgeschichte der Welt spielt in Verona. Romeo Montague und Julia Capulet begegnen sich auf einem Kostümball der Familie Capulet und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Das Problem: Ihre beiden Familien sind seit Generationen bis aufs Blut verfeindet. Romeo und Julia heiraten heimlich, aber ihre Hoffnung, den Hass der Familien durch ihre Liebe zu beenden, wird schnell zerschlagen. In einem Streit zwischen Mitgliedern der Häuser Montague und Capulet tötet Romeo Julias Cousin Tybalt. Daraufhin wird Romeo aus Verona verbannt, und das tragische Ende der Geschichte ist nicht mehr aufzuhalten.

Shakespeares meistgespielte Tragödie prägt bis heute unser Verständnis von der bedingungslosen tragischen Liebe. Und zugleich ist Romeo und Julia ein humanistisches Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben und bleibt so lange aktuell, wie es Feindschaft zwischen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Rasse gibt. Auch durch die kraftvolle, poetische und bilderreiche Sprache Shakespeares, dessen Todestag sich 2016 zum 400. Mal jährt, fasziniert Romeo und Julia seit Jahrhunderten alle Generationen.

Eintrittskarten zum Preis von 18,- €/15,- € gibt es bei der Schaumburger Zeitung. Für Informationen erreichen Sie den Kulturring Rinteln e. V. unter (05751) 2229.

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